Die Geogunda Methode

 

 

 

Die 10 Kettenglieder der GeoGunda Methode

1.) Ideale Stocklänge:

Schlaufenaustritt am Stockgriff soll sich bei aufrechtem Stand etwa auf Bauchnabelhöhe befinden. Oder Oberarm und Stock senkrecht – leicht abfallender Unterarm (ca. 30°).

2.) Armbewegung:

Ohne Heben der Schultern muss der Arm hauptsächlich im Schultergelenk bewegt werden. Der Arm ist dabei locker gestreckt. Resultierend aus der diagonalen Bewegung erfolgt eine geringe Rotation zwischen Brust- und Beckenwirbelsäule.

3.) Handführung:   

Die Hand wird beim Stockeinsatz auf einer horizontalen Line in Hüftgelenkshöhe (Hüftkontrollpunkt) am Körper vorbeigeführt und dann geöffnet.

4.) Ellbogenbeugung:

Während der Rückwärtsbewegung der Arme werden die Ellenbogen funktional leicht gebeugt, um die unveränderte Handführung auf Hüftgelenkshöhe zu gewährleisten (üben am Seil).

5.) Stockwinkel:   

Der Neigungswinkel des Stockes wird vom Stockeinsatz bis zum Abdruck beibehalten  (Newtonsches Gesetz: „Aktion ist gleich Reaktion“)

6.) Körperspannung:

Bei gleichbleibendem Druck auf den Stock wird der Körper aufgerichtet und die Körperspannung bleibt in einer geschlossenen Muskelkette über den gesamten Bewegungsablauf erhalten.

7.) Stockeinsatz:

Die Spitze setzt beim Stockeinsatz etwa in der Mitte zwischen dem vorderen und hinteren Fuß unter dem Körperschwerpunkt auf.

8.) Parallele Linien:

Wird der Bewegungsablauf korrekt ausgeführt, ergeben die Körperstellung und die Stockwinkel in der Endphase 3 parallele Linien: A.) vorderer Stockwinkel, B.) Körperneigung in Verlängerung hinteres Bein, C.) Stockwinkel hinten in Verlängerung gestreckter Arm.

9.) Zeitliche und räumliche Synchronität:    

Das Aufsetzen des Fußes und des diagonalen Stockes erfolgt gleichzeitig = zeitliche Synchronität.   Die vordere Hand befindet sich beim Stockeinsatz senkrecht über dem diagonalen, vorderen Fuß und die hintere Hand über dem diagonalen, hinteren Fuß = räumliche Synchronität.

10.) Zweiertakt:

Aus dem Wechsel von „Hand vorne und Hand hinten“ ergibt sich ein Zweiertakt, der sich bei jedem Schritt wiederholt.

Wie die Glieder einer Kette müssen die 10 Teilschritte exakt zusammen spielen, damit die Nordic Walking Techniken als  effektive, Gesundheit und Fitness fördernde Bewegungen funktionieren können.